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Re: Snowflake-Proxy auf UUGRN-Maschine


Am 22.05.26 um 15:59 schrieb Florian Heß:
3. Es braucht nicht viel Phantasie sich vorzustellen, dass Snowflake-Proxies technisch bekämpft werden, zumindest entsprechenden Versuchen ausgesetzt sein könnten. So sicher die "Broker" sein mögen und versprechen, ihre Peers zu decken, nach der Vermittlung spricht der Akteur (Dissident, Geheimdienstler, whatever) ja mit dem Peer direkt.
Eine Software, die nun mal politische Gegner hat, weil sie in deren Augen ihren politischen "Feinden" als Schutz dienen bzw. als Stellvertreter. Von denen wir übrigens nicht mit Sicherheit annehmen können, dass sie alle unsere "Freunde" sind, diese Welt ist halt nicht schwarzweiß.
Werden Attacken gegen sie gefahren, sind damit womöglich auch Maschinen insgesamt im Fadenkreuz, auf denen sie laufen. Wäre blöd, wenn diese hauptsächlich den Vereinsmitgliedern dienen sollten, d.h. Shell, Wiki, etc. Wie gesagt, der Verein dient keinen politischen Zwecken, also sollte den Admins dieser Maschinen nicht auferlegt sein, auch etwa Cyberattacken ausländischer Akteure abwehren zu müssen. Fragt die KI eures Vertrauens nach Details wie das gehen könnte, das gehört nicht hier auf die ML.

TOR-Relays werden öfter mal angegriffen und es wird versucht, das TOR-Netzwerk zu stören oder langsamer zu machen. Damit muss man rechnen. Aus der Erfahrung nach mehreren Jahren Relay-Betrieb daheim kann ich sagen, dass ich damit bisher noch keine Probleme hatte.

Natürlich erhöhen ein Relay oder eine Bridge die Wahrscheinlichkeit, in entsprechenden Staaten auf Sperrlisten gesetzt zu werden.

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Gruß
Marco
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